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Das Aschenputtel-revier

Es gibt auch moderne Märchen: Unsere Entdeckung des dänischen Limfjords als Meerforellenrevier ist ein solches. Doch lest selbst …

Vielleicht ist es doch keine so gute Idee, den Limfjord zu besuchen, um Meerforellen zu fangen. Von anderen Küstenanglern höre ich, wenn ich von meinem Vorhaben erzähle, dass dieser Fjord ein sehr schwieriges Revier sein soll. Unübersichtlich, weitläufig, besonders – das sind die Aussagen. Der Tourismusverband Nordjütland lud mich ziemlich spontan ein, mir noch im ersten Corona-Herbst selbst einen Eindruck von diesem Revier zu verschaffen. Ein paar Tage Ende Oktober sollen es werden – zu zweit wollen wir unsere Zelte auf der Insel Mors aufschlagen – ein etwa 40 Kilometer langes Eiland an der Westseite des Fjords. Der Limfjord überbrückt immerhin eine Distanz von 130 Kilometern und verbindet die Ostsee mit der Nordsee. Teilweise, vor allem im Osten, ist er nur um tausend Meter breit, Richtung Westen sind es schonmal über 20 Kilometer freie Wasserfläche. Zahlreiche Inseln und Inselchen liegen verstreut im Fjord. Ich kenne zwar die Region – die Häfen Hanstholm und Thyborøn sind bekannte Startplätze für Touren auf die Nordsee – einige legendäre kleine Flüsse wie die Karup Au mit ihrem unglaublichen Meerforellen-Aufstieg strömen in den Limfjord. Aber so richtig kann ich mir nichts Genaues unter dem Fjord vorstellen. Ich erwarte viel flaches Wasser und auch flache Inseln und Küsten. Nichts wirklich Spannendes. Und dann kommt alles ganz anders …

Traumrevier Limfjord.

Der Mann weiß Bescheid
Jesper Appel Jensen erwartet uns bereits an seinem Ferienhaus. Hier sollen Jonas und ich fünf Tage verbringen, um den Geheimnissen des Limfjords auf die Spur zu kommen. Bei unserer Anreise sehen wir nicht viel – tief hängende Regenwolken tauchen alles in düsteres Grau. Jesper ist uns auf Anhieb sympathisch: Angler, Jäger, Taucher, Wildnis-Führer und so weiter. Auf einer Karte zeigt er die besten Spots und gibt den Farbtipp für die Köder: Silber muss es sein. Denn der Fjord sei voller Sprotten, die Hauptbeute der Meerforellen. Er erzählt uns noch zahlreiche Storys zum Limfjord und seinen Inseln. Von der über 60 Meter hohen Steilküste Hanklit und anderen spannenden Plätzen. Also anscheinend nix mit flachen Stränden und seichtem Wasser? Hier gibt’s sogar riesige Hummer, die Jesper und seine Tauchgäste vom Boot aus fangen – lediglich mit Schnorchel ausgerüstet. Und die Meerforellen? Jesper lächelt. „Geht mal fischen, dann werdet ihr es sehen …“, muntert er uns auf. Wird das Aschenputtel noch zur Fjord-Prinzessin? Wir sind jedenfalls gespannt wie eine Spinnrute im Drill und als Jesper uns noch auf seinem Smartphone Bilder von sehr guten Forellen zeigt, ist es um uns geschehen. Klamotten ausladen, Ruten auftüddeln und ab ans Wasser!

Im Norden Jütlands: der Limfjord.

Der erste Platz
Wir fahren ein paar Minuten nach Norden zur schmalen Spitze der Insel. Die Ostseite ist von einer seltsam geformten kleinen Steilküste geprägt: Feggeklit – ein geschichtsträchtiger Ort –hier soll Hamlet einst seinen Stiefvater Fegge erschlagen haben. Auf dieser Ostseite geht’s tatsächlich eher sanft hinein, aber der Untergrund sieht ober-klasse aus: steinig mit kleinen Tangfeldern. Wir angeln nicht lange bis zur Dämmerung und Jonas kann schon zwei harte Bisse für sich reklamieren. Wow! Das ging ja schnell mit den ersten Kontakten. Auf einer Schafwiese gleich am Wasser wachsen Wiesenchampignons. Prima! Die sind oberlecker und werden heute unser Abendbrot bereichern. Also haben wir doch noch was gefangen!

Klasse Fjordforelle von Jonas!

Echt steil!
Der lokale Touristenverband hat ganze Arbeit geleistet und einen web-basierten Angelführer für den gesamten Limfjord erstellt. Zahlreiche Angelplätze werden detailliert beschrieben. Und das Beste: Die Internetseite ist mit Google Maps kombiniert. Ich tippe also auf den Angelplatz, den ich ansteuern möchte, klicke Start und schon beginnt die Routenführung bis zum Parkplatz. Das funktioniert für alle Plätze, die wir in diesen Tagen ansteuern möchten, tadellos. Daumen ganz hoch – das ist wirklich enorm praktisch, einfach zu benutzen und super genau. Die sehr gute dänische Netzabdeckung (Hallo, Deutschland!) sorgt für eine unterbrechungslose Führung bis zum Angelplatz. Selbst ein absoluter Limfjord-Neuling kann sich so auf Anhieb bestens zurechtfinden – stark.

Wunderschöne Angelplätze reihen sich auf der Insel Mors aneinander.

Auf diese Weise steuern wir einen der spektakulärsten Angelplätze der Insel an: die gewaltige Steilküste von Hanklit. 61 Meter hoch ragt die berühmte Steilküste in den dänischen Himmel. Gebildet wird sie zu großem Teil von Moler, einem weichen, tonartigen Material, das in sich Spuren aus 55 Millionen Jahren Erdgeschichte trägt. Deswegen ist besonders dieser Strand ein Paradies für Sammler von Versteinerungen. Das Wasser vor der Steilküste wird rasch tief – hier ist sogar Uferangeln in Gummistiefeln möglich. Die Strecke erstreckt sich viele Kilometer nach Norden bis zu den nächsten verzeichneten Angelplätzen und einige nach Süden. Hanklit ist ein einziger guter Meerforellenplatz – und zwar auf seiner gesamten Strecke! So etwas habe ich selbst im Meerforellen-Paradies Dänemark noch nirgends entdeckt. Wir haben einige Fischkontakte und bald ruft Jonas laut: Er hat eine starke Forelle im Drill. Ich bugsiere das Energiebündel nach einigen vergeblichen Versuchen in den Kescher. Ein strammer, fetter Fisch mit einem feinen Goldton über den kompletten Körper. Das muss eine dieser legendären Fjordforellen sein, die das gesamte Jahr über diesen Goldton tragen und nicht nur zur Herbstzeit. Ein Wahnsinnsfisch, wir sind schwer beeindruckt. Beim Ausnahmen stellt Jonas fest, dass die Forelle Feinschmeckerin war: Der Magen ist voller großer Nordseegarnelen.

Feiste Fjordforelle.

Klasse Küste
Die nächsten Tage steuern wir noch einige Plätze an, vornehmlich im Nordteil der Insel. Skærbæk Bjerge, Skranderup, Skibstæd Strand (hier fängt Jonas noch eine 54er „Gold“-Forelle), Gullerup Strand und Hulhøjen. Überall haben wir Fischkontakt oder fangen Forellen. Eine unglaubliche Bilanz. Und jeden Platz finden wir auf Anhieb dank der tollen Limfjord-Webseite.

Wir sind vom Limfjord und der Insel Mors schwer begeistert und schütteln immer wieder verwundert die Köpfe: Warum dieses Hammer-Revier unter deutschen Meerforellenanglern so unbekannt ist, bleibt uns ein Rätsel. Für uns steht fest: Hier müssen wir sofort wieder hin, wenn es die Corona-Lage erlaubt.

Im Limfjord gibt es leckere Muscheln und riesige Hummer! Diese Schere fanden wir am Strand.

Die Insel Mors
Die 367 Quadratkilometer große Insel im Limfjord ist nicht nur für einen Meerforellentrip ideal, sondern auch für einen kombinierten Familien-Angelurlaub. Während die einen die Ruten schwingen, suchen die anderen am Strand nach Fossilien und besonderen Steinen. Ich habe noch nirgends eine solche Vielzahl an unterschiedlichen Steinen, Schneckenhäusern und Muscheln gefunden wie dort auf der Insel Mors. Und ich habe schon sehr, sehr viele Strände weltweit besucht. Der Haupt- und Hafenort Nykøbing auf der Ostseite ist gemütlich mit einer langen Hafenpromenade und einer entspannten Fußgängerzone, in der sich viele kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants aneinanderreihen.
Dänische Angelerlaubnis: www.fisketegn.dk
Kontakt zu Jesper Jensen: www.facebook.com/jesperappel.jensen
Ich habe auch einen Film über unsere Tour gemacht: Hier gibt’s den zu sehen.

Schon über 10.000 Zuschauer: mein Limfjord-Film.

Hilfeschrei des Angelhandels

Selten hat jemand es so gut auf den Punkt gebracht wie Reinhold Meyer jun. aus Neumarkt, wie irrsinnig die Beschränkungen des Einzelhandels momentan sind. Wir müssen mit diesem Virus leben – und können nicht alles zusperren bis zum Sankt Nimmerleinstag. Die Politiker haben gut reden: Sie bekommen ihre Kohle immer rechtzeitig und nicht zu knapp aufs Konto – egal wie es der Wirtschaft geht. Denkt aber immer daran: Wir sind diejenigen, die euch dieses Geld geben – mit unseren Steuern und Abgaben! Reinhold bittet zum Schluss, sein Video, seinen Hilfeschrei, zu teilen, wo es nur geht – ich schließe mich ihm an – bitte teilt es. Danke, Euer Rainer Korn

Recht hat er, Reinhold Meyer aus Neumarkt i.d. Oberpfalz

(Alp)Traumreise Tobago

2020 startete ich auf einen Reportagetrip zur Karibikinsel Tobago. Am 10. März war Abflug. Kurze Zeit später übernahm Corona das Zepter auf der Welt und mein Kumpel Bernhard und ich hingen plötzlich fest! Was machten wir? Natürlich angeln, so lange wie wir durften. Diese etwas ungewöhnliche Reise-Angel-Doku zeigt diese Tour und nebenbei ein wunderschönes Angelrevier für Fans der leichten Meeresangelei. Am Freitag (19.2.) um 19.30 Uhr startet die Premiere Films.

Neues buch in der zeitung

Darüber habe ich mich heute morgen gefreut: die Regionalzeitung Segeberger Zeitung der Kieler Nachrichten hat meinem neuen Buch „Angler, Pech & Pannen“ und mir heute in ihrer Freitagsausgabe eine ganze Seite Bericht gewidmet! Ein toller Artikel, der mich auch ein bisschen stolz macht. Wer das Buch noch nicht kennt, findet die Infos und eine Leseprobe verlinkt auf diesen Seiten.

Aus der Segeberger Zeitung, 29. Januar 2021, Seite 24

Was ganz anderes!

Jeder Mensch hat mehrere Seiten – ohne Frage. Neben meiner Tätigkeit als Angel-Journalist, Guide und Angelbuch-Autor schreibe ich seit meiner Jugend auch „anderes“. Ein Manuskript, das ich bereits Anfang 20 geschrieben hatte, hatte ich nie Verlagen angeboten. Siegfried Schobert, zu seiner Zeit Kulturchef des STERN, las damals das Manuskript und war vollkommen begeistert von dem Stil und der Erzählung. Gleichzeitig hielt er es für unverkäuflich in Deutschland – die deutschen Verlage seien zu sehr auf Sicherheit fixiert, als FETT zu veröffentlichen. Nun habe ich es dank Kindle Direct Publishing selbst veröffentlicht. FETT polarisiert seine Leserinnen und Leser: Die einen sind komplett begeistert, andere stößt es vor den Kopf. Wer Streaming-Serien wie „Game of Thrones“, „Walking Dead“ oder „Breaking Bad“ mag, der wird mit Sicherheit auch FETT lieben. Wer Romanzen mit sanften Sätzen und Happy End sucht, vermutlich eher nicht 😉Weiteres zum Buch und natürlich die Bestellmöglichkeit findet ihr hier im Link. Wer es wagt, zu lesen, dem wünsche ich – naja, nicht wirklich Spaß, aber mit Sicherheit spannende Unterhaltung. Herzlichst, Euer Rainer Korn

Das Cover von meinem Roman FETT.

Monsters of Meerforellen – Filmpremiere am 23.12. um 20 Uhr

Zwischen den beiden #fckCorona Wellen besuchte Rainer Korn mit seinem Sohn Jonas den norddänischen Limfjord. Von anderen Anglern hatten sie gehört: „Schwieriges Gewässer!!“ Mit gemischten Gefühlen machten sich die beiden Meerforellen-Verrückten im Oktober auf den Weg –und entdeckten ein Mega-Traumrevier auf der Insel Mors, mitten im Limfjord! Unglaubliche Küstenabschnitte, feiste Fjordforellen mit goldenem Schuppenkleid und extrem geringer Befischungsdruck: ein Hammer-Revier!

Was für eine Tour! Hammerrevier Limfjord in Dänemark.

Was ist denn das für ein Köder??

Auf einer Guidingtour im August am Tjongsfjord brachte mir mein Gast Matthias einen ganz besonderen Köder mit, den ich noch nicht kannte. Geiles Teil! Hier stellen wir ihn am Ufer des Fjordes vor.

Das ist mal ein Köder!

NDR: Sendung übers Angeln

Achtung, unbedingt anschauen: Beim NDR gibt’s am Donnerstag, den 17. Dezember, um 18.15 Uhr eine Reportage übers Angeln in Schleswig-Holstein. Profi-Guide Tom Czapla wurde bei einigen Touren von einem TV-Team begleitet, unter anderem beim Boots- und Brandungsangeln auf und an der Ostsee. Auch Rainer Korn ist mit von der Partie: ungewöhnlicherweise aber mal Binnen – Rainer hat das TV-Team und Tom mit auf einen großen Binnensee in Schleswig-Holstein genommen – zum Hechtangeln! Also, nicht verpassen: NDR, 17. Dezember, um 18.15 Uhr. Viel Spaß beim Schauen! Hier gibt’s weitere Infos.

Limfjord „Monsters of Meerforellen“ – der Trailer

Im Oktober besuchte Rainer Korn mit seinem Sohn Jonas den dänischen Limfjord im Rahmen einer Reportage. Die beiden Meerforellenangler entdeckten ein einzigartiges, weitestgehend unbekanntes Revier mit unglaublichen Küstenabschnitten. Hier ist der Trailer zu dem besonderen Film, der am 23.12. um 20.00 Uhr Premiere auf YouTube feiert.

Die Rainer Korn Weihnachts-Box

Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Joho, ist wohl so. Deswegen gibt’s auch wieder die Rainer Korn Norwegen Spezial-Box Weihnachten: die Bibel der Norwegenangler „Meeresangeln in Norwegen“ – natürlich die neueste Ausgabe und handsigniert. Dazu das kleine Fischlexikon „Meeresfische Norwegens“ sowie eine Autogrammkarte. Das Ganze für nur 35 Euronen inklusive Versand. Bitte Bestellungen ausschließlich über meine Mailadresse info(at)rainerkorn.de (das (at) durch @ ersetzen). Die Bestellungen, die dieses Wochenende eingehen, werden gleich Anfang nächster Woche verschickt. Eine Rechnung liegt dann bei. Das ist doch mal ein Geschenk!

Kutter & Küste 84 kommt!

Ab dem 8.12. im Handel: die neue Ausgabe von Kutter & Küste, dem deutschen Meeresangel-Magazin. Hier die offizielle Video-Vorschau aufs Heft.

Die neue Kutter & Küste steht in den Startlöchern.

Neuer Film auf meinem YouTube Kanal

Hammertour im Corona-Zeitfenster im Sommer in Norwegen: In der neuen Kutter & Küste 84, die am 8.12. in den Verkauf startet (Abonnenten haben sie meist schon am Wochenende im Briefkasten), berichte ich über ein Traumziel in Nordnorwegen. Dorthin hatte es mich mit meinen beiden Söhnen verschlagen. Hier kommt der Film zu der Tour.

Live-Lesung beendet

Über 70 Zuschauer gab’s insgesamt während meiner ersten Live-Lesung aus meinem neuen Buch „Angler, Pech & Pannen“ auf YouTube am Sonntagabend (8.11. um 19 Uhr). Den Kommentaren nach hat’s allen Spaß gemacht. Sicherlich werde ich solche Live-Acts in den kommenden Wochen auf meinem YouTube-Kanal wieder mal anbieten. Eine gute Alternative, da ja Messen und ähnliches vorerst nicht stattfinden. Hier geht’s zur Aufzeichnung der Lesung:

Lesung aus meinem neuen Buch!

In Magdeburg wollte ich mein neuestes Buch „Angler, Pech & Pannen“ mit einer Lesung auf der Bühne vorstellen. Leider hat Corona da ja einen Strich durch die Rechnung gemacht. Deswegen gibt’s am Sonntag, den 8. November, nun um 19 Uhr eine Live-Lesung und Buchvorstellung auf meinem YouTube-Kanal. Viel Spaß!

Live-Lesung am 8.11. um 19 Uhr!

Magdeburger Angeltage abgesagt!

Jetzt hat es leider auch die Magdeburger Meeresangeltage erwischt: die zweite Welle Corona macht eine Durchführung nicht mehr möglich. Dies wäre die 16. Veranstaltung gewesen! Am 18. und 19. November 2005 fanden die ersten Magdeburger Meeresangeltage statt! Ich hoffe fest, dass wir uns alle gesund 2021 zu den dann 16. Angeltagen wiedersehen. Bleibt gesund, passt auf und Petri! Anbei ein Bild von den 1. Magdeburger Meeresangeltagen 2005! Da passte noch ein Reisebus in die Halle! Euer Rainer Korn

2005: Die 1. Magdeburger Meeresangeltage finden statt.

Neues Buch draußen!

Endlich ist es draußen! Mein seit Jahren im Kopf herumgeisterndes „Horrortrips-Buch“. Mit den schlimmsten Geschichten aus fast 30 Jahren Angel-Journalismus – von Blitzeinschlägen auf Boote bis Hurrikans vor Norwegen. Und ich konnte noch Top-Autoren wie TV-Star Francis Fulton-Smith „überzeugen“, da mitzuschreiben. Sogar das tolle Vorwort ist aus seiner Feder entsprungen. Keine Fotos: Die unglaublichen aber wahren Angel-Horrortrips-Storys wurden fantastisch grafisch illustriert. Ein durch und durch ungewöhnliches, einmaliges, fesselndes und spannendes Angelbuch, das sogar Nichtangler begeistern dürfte. Hier der Link zu einer Leseprobe – ich bin sehr auf eure Kritiken gespannt.

Dat isses: Mein neues, ganz anderes Angelbuch!

Jagdszenen Unter wasser

Am Samstag, den 3. Oktober, wird auf meinem YouTube-Kanal die Premiere des Predator-Videoclips um 18 Uhr stattfinden. Ich habe den neuen HQ-Shad von Stroft den Hechten meines Lieblingssees präsentiert. Sie ließen sich nicht lumpen und attackierten, was das Gummi hergab. Atemberaubende Angriffsszenen des pfeilschnellen Räubers sind so entstanden. Die besten davon gibt’s in dem Clip zu sehen. Und eine Überraschung im Salzwasser 😉 3.10.2020, 18 Uhr, hier.

Norwegen: Neue Ausfuhrregeln für Fisch

Nun ist es offiziell: Die Ausfuhrregeln für Touristen, die Fisch aus Norwegen mitnehmen wollen, ändern sich zum 1. Januar 2021. Dann gilt: 18 Kilo pro Person und Aufenthalt – dieser muss aber in einem zertifizierten Angeltourismus-Betrieb stattgefunden haben. Camper oder Mieter von nicht zertifizierten Ferienhäusern dürfen zukünftig keinen Fisch mehr ausführen! Pro Person und Kalenderjahr dürfen maximal zwei Mal diese 18 Kilo aus dem Land gebracht werden. Nutzen zum Beispiel Camper ein Leihboot eines zertifizierten Angelbetriebes und melden ihre Fänge dort entsprechend an, dürfen sie dann ebenfalls pro Person 18 Kilo ausführen. Fisch, der bei registrierten Fischfang- oder Handelsbetrieben käuflich erworben wird, darf zusätzlich zu den 18 Kilo über die Grenze mitgenommen werden – vorausgesetzt, der Tourist kann eine ordnungsgemäße Quittung eines offiziellen Fisch-Betriebes über diese Menge bei einer Kontrolle vorweisen.

Quelle: Fischereiministerium Norwegen, 9. Juli 2020 (alle Angaben ohne Gewähr)

1. Live-Webinar Heilbutt-Spinnangeln

Liebe Norwegenfreunde und -freundinnen,

viele konnten dieses Jahr nicht nach Norwegen fahren. Für alle diese und alle anderen, die sich auf die Saison 2021 ein bisschen vorbereiten oder die einfach mal sehen und hören möchten, was ich zum Spinnangeln auf Heilbutt zu präsentieren habe, veranstalte ich am Freitag mit Kutter & Küste dieses Webinar. Ich freue mich auf eine rege Teilnahme. Diese kostet nur 1,99 € – einfach anmelden (siehe unten) und schon bist du am Freitag, den 25.9. mit dabei. Hier ein paar Infos:

Spinnfischen auf Heilbutt: die Königsdisziplin

Ein Live-Webinar von Kutter & Küste mit Rainer Korn

Wann: Freitag, 25. September 2020, 19 Uhr

Wo:

https://www.eventbrite.de/e/die-konigsklasse-spinnfischen-auf-heilbutt-tickets-113738067622?utm-medium=discovery&utm-campaign=social&utm-content=attendeeshare&aff=escb&utm-source=cp&utm-term=eventcard

Preis: 1,99 €

Info:

In seinem Webinar Die Königsklasse: Spinnfischen auf Heilbutt präsentiert Rainer Korn die ganze Bandbreite des Spinnfischens auf den Heilbutt, zeigt, in welchen Revieren das besonders gut funktioniert, welche Ausrüstung dabei sein sollte, welche Köder den Flachmännern die Köpfe verdrehen und wie sie geführt werden.

Profitiere von Rainers reichem Erfahrungsschatz aus fast 30 Jahren Norwegenangeln. Erfahre, welche kleinen Tricks große Wirkung beim Heilbuttangeln haben – wie sich der erfolgreiche Butt-Angler an Mondphasen, Tidewechseln, saisonalen Revierfragen und wechselndem Beißverhalten orientiert, um seine Fangstrategien immer wieder und erfolgreich auf die verschiedenen Erfordernisse abzustimmen.

Ich freue mich, Dich bei meinem Webinar begrüßen zu dürfen. Einfach über unseren Link anmelden und los geht’s zur Primetime am Freitag.

Herzliche Grüße,

Rainer Korn

Norwegen 2021

Der Sommer ist definitiv vorbei – ein verrückter Sommer in diesem verrückten Jahr 2020! Ich werde das C-Wort jetzt hier nicht bringen – irgendwann reicht es 😉 Blicken wir nach achtern und vors Bug.

Endlich wahr geworden, der Traum von Fishing King Chef Hubertus (re.): Einen kapitalen Steinbeißer zu fangen! Rainer Korn brachte ihn an einen 10.5 Kilo schweren Stoni am Skjerstadfjord Ende Juli. Foto: Victor Eras

Ich habe Touren aus dem Mai in den Juli/August legen können. Sogar das Heilbutt-Seminar konnte in reduzierter Form dann noch stattfinden: vom 24. bis 31. Juli! Es war ein sehr persönliches Seminar, da nur ein Drittel der ursprünglichen Teilnehmer diesen Termin wahr nehmen konnten. Parallel drehte ich zusammen mit dem YouTuber Victor Eras von Ich geh‘ angeln und Hubertus Massong von der Fishing King University mehrere Norwegen-Clips. Drei davon sind bei YouTube unter Ich geh‘ angeln bereits anzuschauen. Ich finde sie sehr gelungen – hunderte Kommentare gehen in dieselbe Richtung – vielen Dank dafür! Der Dreh hat auch richtig Spaß gemacht. Ich werde mit den Jungs sicherlich wieder mal was zusammen machen. Mit der Fishing King University habe ich ja auch vergangenes Jahr meinen Online-Norwegen-Kurs gemacht. 64 Videos mit allen Grundlagen und Kniffen zum Angeln im norwegischen Meer. Zum Kurs geht’s HIER entlang.

Mega-Pollacks gab es bei meinen begleiteten Touren an den Tjongsfjorden, etwas südlich von Bodø gelegen.

Auch einige Guidingtouren standen noch auf dem Programm: vor allem an mein heimliches neues Lieblingsrevier, den Tjongsfjord! Die Lage der beiden einsam stehenden sehr komfortablen Lodgehäuser ist einfach traumhaft. Und das Revier ein echter Kracher: ein wahres Pollackparadies, top für Heilbutte, Seelachse, Steinbeißer, Rotbarsche und dicke Dorsche, die nahezu omnipräsent – sprich – überall zu finden sind! Drei Gruppen habe ich dort im August betreut – und alle wollen 2021 gleich wieder mit mir hin! Da muss man wohl keine weiteren Worte drüber verlieren 😉 Im Oktober gibt’s dazu noch einen schicken Film auf meinem YouTube-Kanal.

Für 2021 stehen auch einige Touren an: Das Heilbutt-Seminar findet jetzt aufgrund der klasse Erfahrung vom 4. bis 11. August 2021 am Skjerstadfjord bei Bodø statt. Wie gewohnt im Camp Arctic Seasport. Es gibt bei Kingfisher Angelreisen zwar noch keine offizielle Ausschreibung für diese Tour, aber ihr könnt euch dort per Mail oder Telefon 0261 – 915540 schon euren Platz reservieren. Maximal 24 Plätze sind zu vergeben.

Fischte mit mir im Juli am Skjerstadfjord: Victor Eras von Ich geh‘ angeln. Mit Erfolg!


Die Reisen nach Tjong mit jeweils maximal 10 Teilnehmern sind bis auf eine bereits von „Wiederholungstätern“ ausgebucht. Deswegen habe ich noch eine Zusatz-Woche gebucht – da sind noch sieben Plätze frei. Termin: 20. bis 27. August 2021. Ohne Flug kostet die Reise pro Person 1.390 € inkl. Einzelzimmer und Bootsplatz. Die Tour wird von mir die gesamte Dauer auf und neben dem Wasser begleitet – ich bin auch immer direkt vor Ort in der Lodge. Zusätzliche Kosten: individuelle Anreise (per Auto oder Flieger, Transfer gegen Aufpreis möglich); Flüge können über meine Partneragentur gebucht werden; Bootsbenzin anteilig nach Verbrauch, Selbstverpflegung. Ein Supermarkt ist vor Ort, wir kaufen per Boot ein – dort wird auch getankt, ca. 10 Bootsminuten von der Lodge. Eine absolut einmalige Traumreise in einer der schönsten norwegischen Regionen, mit eigenem Seeadlerberg im Rücken, in absoluter Abgeschiedenheit und mit Vollzeit-Betreuung durch mich. Anfragen bitte ausschließlich per Mail an: info@rainerkorn.de

Deutschland Rot!

Leider ist es jetzt wieder eingetreten: Die norwegische Regierung hat auch Deutschland als eines der letzten europäischen Länder auf Rot gestellt. Das bedeutet: Man muss sich nach der Einreise sofort in häusliche 10-tägige Quarantäne begeben. Damit sind „normale“ Angelreisen nicht mehr möglich. Ob in Quarantäne beispielsweise bei Urlaub in einem allein stehenden Haus, das ordnungsgemäß desinfiziert wurde, Angeln vom Boot erlaubt sein könnte, ist nicht offiziell erlaubt oder verboten. Aber norwegische Hüttenvermieter stehen dem sehr skeptisch gegenüber. De facto ist die Quarantäne-Anordnung ein Einreiseverbot für Urlauber. Nur für Langzeiturlauber wäre eine Quarantäne (wenn gut organisiert) eine vorsichtige Alternative. Wie die Behörden bei touristischer Einreise allerdings reagieren, selbst wenn man nachweisen kann, sofort in Quarantäne zu gehen, weiß zurzeit kein Mensch. Für die meisten von uns bedeutet es deswegen: Ab Samstag, den 29. August 2020, ist ein Angelurlaub dieses Jahr nicht mehr möglich. Wer noch bis Freitagnacht einreist, darf im Land aber bleiben – ohne Quarantäne.

Kutter & Küste Nr. 82 kommt!

Dorsch & Co. verstecken sich blitzschnell am Grund: Denn Kutter & Küste 82 ist da und zeigt, wie der Meeresangler dem Schuppengetier aus dem Wasser hilft. Die Redaktion hat in die Vollen gegriffen und präsentiert die wohl aktuellste Kutterliste mit allen Angelschiffen, die auf die deutsche Nord- und Ostsee rausfahren. Auch welche besonderen Bedingungen wegen der Corona-Krise an Bord herrschen, zeigt die neue Ausgabe. Dazu gibt’s praktische Tipps zum sommerlichen Ostsee-Angeln – sowohl von Land als auch vom Boot. Warum den Ostsee-Urlaub nicht mit ein paar schönen und erfolgreichen Angelstunden krönen? Kutter & Küste 82 liefert die richtige Munition dafür im großen Ostsee-Sommer-Spezial.

In der neuen Ausgabe zeigt Rainer Korn, wie er die Leidenschaft für ultra-feines Angeln vom Kleinboot in der Ostsee entdeckt hat. Spannend: die große, aktuelle Marktübersicht über die wichtigsten elektrischen Rollen mit tollen Infos zu diesen Wunderwerken der Technik.

Warum kompliziert, wenn Angeln auch ganz einfach geht? Rainer Korn zeigt seine simplen Wege zu mehr Fisch. Warum Mausund ein 365-Tage-Revier in Mittelnorwegen darstellt, das verrät K&K-Autor Christian Weber in seinem hochinteressanten Bericht über dieses außergwöhnliche Revier mitten im Nordmeer. Ostsee-Guide und Spezialist Mats Korth zeigt, wie man trotz sommerlicher Flaute auf dem Teich noch Dorsche aus dem Meer kitzelt.

Welche immense Bedeutung das Meeresangeln auch wirtschaftlich hat, darüber berichtet K&K-Chef Rainer Korn in seinem Hintergrund-Bericht über Angeln & Ökonomie. Hobbykoch Christian Gilde zeigt einmal mehr etwas aus seiner Trickkiste und präsentiert die Zubereitung von Bismarck-Makrele!

Zahlreiche Mitmachaktionen finden sich natürlich auch wieder in Kutter & Küste 82: Wer sein tolles Fangbild in Kutter & Küste wiederfindet, erhält hochwertige Gummifische inklusive Jigköpfen von MB-Fishing. Wer seine beantwortete Leserfrage im gedruckten Heft entdeckt, bekommt das schicke Kutter&Küste-Schlauchtuch in maritimem Blau mit K&K-Logo zugeschickt!

Kutter & Küste 82: von Hintergrundberichten, Praxis-Artikeln bis hin zu Revier-Stories – alles drin, alles dran – einfach mehr Meer!

Außerdem im Heft:

Zum Testen: wir suchen 30 Lesertester für den Lesertest mit 120 brandaktuellen neuen Predator-Gummifischen von Stroft!

Weitere Themen:

Revier & Reise: Neues aus der Angelreise-Welt

Leserreporter: Angeln auf der dänischen Insel Als

Ausrüstung: Neues für Strand und Planken

Unterhaltung: Rainer Korns neueste Story „Der Verrat“

Die 84 Seiten starke Kutter&Küste-Ausgabe Nr. 82 ist ab dem 21. Juli im Handel oder im Shop mit vielen tollen Abo-Prämien erhältlich. Natürlich auch als Digital-Ausgabe!

Norwegen: Neue Ausfuhrregeln für Fisch

Nun ist es offiziell: Die Ausfuhrregeln für Touristen, die Fisch aus Norwegen mitnehmen wollen, ändern sich zum 1. Januar 2021. Dann gilt: 18 Kilo pro Person und Aufenthalt – dieser muss aber in einem zertifizierten Angeltourismus-Betrieb stattgefunden haben. Camper oder Mieter von nicht zertifizierten Ferienhäusern dürfen zukünftig keinen Fisch mehr ausführen! Pro Person und Kalenderjahr dürfen maximal zwei Mal diese 18 Kilo aus dem Land gebracht werden. Nutzen zum Beispiel Camper ein Leihboot eines zertifizierten Angelbetriebes und melden ihre Fänge dort entsprechend an, dürfen sie dann ebenfalls pro Person 18 Kilo ausführen. Fisch, der bei registrierten Fischfang- oder Handelsbetrieben käuflich erworben wird, darf zusätzlich zu den 18 Kilo über die Grenze mitgenommen werden – vorausgesetzt, der Tourist kann eine ordnungsgemäße Quittung eines offiziellen Fisch-Betriebes über diese Menge bei einer Kontrolle vorweisen.

Quelle: Fischereiministerium Norwegen, 9. Juli 2020 (alle Angaben ohne Gewähr)

Die Regeln für Ausfuhr von Fisch, der von Touristen in Norwegen gefangen wird, ändern sich in 2021.

Norwegen macht auf

Reisen von Deutschland nach Norwegen sind ab dem 15. Juli 2020 wieder erlaubt. Wie schon angedeutet, öffnet Norwegen nun auch für weitere Länder ab dem 15. Juli seine Grenzen. Darunter sind auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das bedeutet, dass wieder touristische Reisen ohne Quarantänevorschriften möglich sind. Diese Situation wird alle 14 Tage für jedes Land neu bewertet – abhängig vom Infektionsgeschehen in den einzelnen Ländern und in Norwegen selbst. Die Einreise-Erlaubnis ist davon abhängig, wo der Reisende lebt, nicht von der Staatsbürgerschaft! Beispiel: Ein US-Amerikaner, der in Deutschland lebt, darf ohne Einschränkungen einreisen, ein Deutscher, der in den USA lebt, möglicherweise nur dann, wenn er spezielle Einreisebestimmungen befolgt – wie etwa Quarantäne. Diese neuen Regeln wurden am 10.7. um 12 Uhr auf einer Pressekonferenz der norwegischen Regierung bekannt gegeben. Alle Angaben ohne Gewähr. Euer Rainer Korn

Macht norwegen wieder auf?

Betrifft Reisen nach Norwegen: Am 25.6. hat es eine neue Pressekonferenz der norwegischen Regierung zu den Reisebedingungen nach und von Norwegen gegeben. Eine Presse-Info gibt es auch schon. Und das steht drin: Ab dem 15.7. wird es für Touristen ausgewählter Länder Europas wieder erlaubt, nach Norwegen einzureisen – ohne Quarantäne-Vorschriften. Allerdings soll das auf eine sichere Weise geschehen, unter Beobachtung des aktuellen Pandemie-Geschehens in den einzelnen Ländern. Zitat: „Es ist daher nicht möglich, jetzt mit Sicherheit zu sagen, für welche Länder Norwegen Mitte Juli öffnen wird.“ Die Öffnung erfolgt also schrittweise ab dem 15.7. und ist immer abhängig vom aktuellen Infektionsgeschehen in den einzelnen Ländern. Auch wenn Blogs oder Beiträge in sozialen Netzwerken etwas anderes behaupten: Touristische Einreisen nach Norwegen sind stand heute noch nicht ab dem 15.7. mit Sicherheit möglich! Erst in den kommenden Tagen werden die Norweger entscheiden, aus welchen Ländern ab dem 15.7. Touristen wieder einreisen dürfen! Natürlich unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und allgemeinen Hygienemaßregeln. Update folgt, sobald etwas Neues aus Norwegen vermeldet wird.

Wann dürfen deutsche Touristen wieder nach Norwegen? Mit Glück ab Mitte Juli.

Leseprobe Meeresangeln in Norwegen

Moin, es ist Zeit, wenigstens von Norwegen zu träumen oder sich perfekt vorzubereiten auf den nächsten Trip, der garantiert kommt! Ich möchte Euch hierfür das Kultbuch unter die Nase reiben – oder wie viele sagen: die Bibel der Norwegenangler. „Meeresangeln in Norwegen“ von Sebastian Rose und mir ist sicherlich der umfassendste Ratgeber zum Meeresangeln in Norwegen. Hier bekommt Ihr einen Einblick in die aktuelle Auflage. Ihr erhaltet es im Verlags-Shop, in Buchhandlungen, die ja wieder alle öffnen oder offen sind sowie bei Online-Händlern. Wer ein hand-signiertes Exemplar wünscht, bitte Mail an info(at)rainerkorn.de Haltet durch, Petri Heil und dicke Fische! Euer Rainer Korn

Die „Bibel der Norwegenangler“