Verfasser-Archiv

Liebe AnglerInnen,

Willkommen auf dem Blog von Rainer Korn. Hier findet Ihr regelmäßige Einträge von mir, das Meeresangeln und mich betreffend. Vor allem auf Touren und Veranstaltungen versuche ich hier begleitend zu berichten, was gerade vor Ort abgeht. Viel Spaß beim Lesen und Schauen!

Neue Filmclips von mir könnt Ihr bei YouTube finden - die bette ich dann auch auf dieser Seite mit ein. Meinen Video-Kanal findet Ihr dort unter Rako2010. So findet Ihr einen Clip über meine Sportex-Testtour an den Öksfjord, außerdem den Trailer zu meinem neuen Heilbuttfilm! Dazu etwas über den Fjord Line Cup 2011, übers Heringsangeln in Kappeln, einen Meerforellen-Clip, was zur boot Düsseldorf und meinen besonderen Besuch beim finnischen Hersteller der Mega-Trockenanzüge Ursuit. Dieser Clip ist wirklich eindrucksvoll, weil wir mit den Anzügen zwischen die Eisschollen in die Ostsee gesprungen sind! Die Clips findet ihr auch im Archiv unter den Monaten, in denen ich sie veröffentlicht habe. Viel Spaß ;-)

Bis demäxt, Rainer Korn

Angeljournalist Rainer Korn mit einem seiner Lieblinge: starker  Pollack aus Norwegen. Foto: Quacki

Hier ein sehr guter Windvorhersage-Dienst von windfinder.com - bei mir seht ihr die Windvorhersage für Kiel/Außenförde. Für eine größere Darstellung auf 7-Tageansicht klicken:

Heilbutt-Seminar - Skjerstadfjord 16.05.

Butt, Butt, Hurra! Die Heilbutte beißen, auch wenn etliche Untermaßige dabei sein. Aber zum Glück angeln die Teilnehmer mit Spinnruten und meist mit Jigs, die mit Einzelhaken bestückt sind. So können die kleinen Butte schnell gelöst und wieder in ihr Element zurückgelassen werden. Gestern nacht dann der Hammer zu später Stunde gegen 1 Uhr - ein Boot kommt in die Marina zurück, darin ein strahlender Sebastian Matthies, der uns seinen allerersten Butt überhaupt zeigen wollte. Der maß allerdings gleich stolze 45 Kilo! Der 1,59 Meter lange Brocken hatte einen 16er Gummifisch in 17 Metern genommen und bescherte Sebastian einen 40 Minuten langen Nachtdrill an einer Spinnrute mit einem Wurfgewicht von 200 Gramm. Seine Crew unterstützte ihn mit allen Kräften und gemeinsam konnte der Butt besiegt werden. Ein beeindruckender Fisch - besonders wenn man bedenkt, mit welchem Gerät er bezwungen wurde. Petri Heil, Sebastian! Daneben wurden noch einige weitere Butte gefangen sowie schöne Steinbeißer bis 8,5 Kilo. Morgen ist der letzte Tag. Am Freitag gibt’s an dieser Stelle ein Fazit des Heilbutt-Seminars 2012 am Skjerstadfjord.

Sebastian Matthies mit 45-Kilo-Butt an der Spinnrute.

Heilbutt-Seminar - Skjerstadfjord 13.05.

Nun hat auch unser beliebtes Heilbutt-Seminar am Skjerstadfjord bei Bodø wieder begonnen. 21 Teilnehmer aus ganz Deutschland sind dabei. Leider ist das Wetter noch immer nicht wirklich besser geworden. Wind und Kälte machen es nicht gerade einfacher. Trotzdem wurden die ersten Platten an Spinnruten gelandet. Den größten erwischte Ernst Huth mit 13,4 Kilo. Einige weitere um einen Meter wurden noch gelandet. Morgen soll der Wind dann wieder nachmittags runtergehen und wir hoffen, dann einige Flache mehr an der Waage zu sehen.

Ernst Huth mit 13,4 Kilo Butt aus dem Skjerstadfjord.

Arnøy Brygge - 5. Mai 2012

Liebe Leute, hier nun mal ein Lebenszeichen von mir von meiner großen Frühjahrstour nach Nordnorwegen in diesem Jahr. Mein erster Stopp führte mich vor zwei Tagen auf die kleine Insel Arnøy bei Bodø (es gibt noch ein Arnøy am Lyngenfjord). Top-Guide Steffen Dietze hat hier vor kurzer Zeit sein neues Lager aufgeschlagen. Die Anlage mit zurzeit 4 Rorbuers sowie 2 Apartments ist (fast) blitze-neu und befindet sich noch im Aufbau. Ein klasse Revier, eine gute Lage und top Boote: alles 22 Fuß Kaasbøll mit 70 PS starken Außenbordern von Yamaha. Weiteres: Ein großes Filetierhaus, Hochdruckreiniger für die Boote, ein großer Konferenzraum für Angelgruppen, online aktualisierter Seewetterbericht (im Gefrierraum), WLAN in allen Apartments und im (!) Filetierhaus. Sicherheit wird in Arnøy groß geschrieben: Jedes Boot ist mit einem GPS-Transponder ausgestattet, der es erlaubt, das Boot bei Gefahr zu orten und so schnell Hilfe am richtigen Platz zu organisieren. Der Transponder ist mit einem SOS-Knopf ausgestattet. Wenn also ein Notfall auf See eintritt, wird das SOS-Signal sofort an Land gefunkt und Hilfe kommt. Das Revier ist extrem strukturreich: reichlich Plateaus, Rinnen, Schären und Berge sind zu erkunden. Dazu kommt, dass Steffen Dietze mit seinem Kollegen Matthias vor Ort ist, um die Gäste vorbildlich zu betreuen. Dazu später mehr. Wir hatten bisher keine guten Wetterbedingungen, aber trotzdem konnten einige Heilbutte sowie Dorsche bis 17,5 Kilo gefangen werden. Ich bin zusammen hier mit einer 12-köpfigen Angelgruppe, sich ein wenig Hilfestellung in Sachen Nordnorwegen-Angeln holen wollen. Heute landeten auf dem Boot von Steffen, meinem Bekannten Thomas und mir drei Butte  von 8 bis 14 Kilo. Auch wenn der Wind für morgen nicht rosig gemeldet ist, werden wir wohl fischen können - dann kommen bestimmt noch ein paar Butte raus ;-)
I will be back! Hier seht ihr Steffen mit seinem 14-Kilo-Butt von heute. Die Bedingungen sind wirklich schwierig - da freuten wir uns, dass wir überhaupt ein paar der flachen Freunde ins Boote holen konnten!

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K&K 42 und Kenia

Nun habe ich die KUTTER & KÜSTE Nr. 42 endlich abgeschlossen. War ein ordentliches Stück Arbeit. Ist ja nicht, wie viele denken, dass ich nur am Wasser stehe und fische. Am Wasser lässt sich ein Angelmagazin zwar recherchieren, aber leider nicht produzieren. Das findet am Schreibtisch statt (und das viele Stunden für eine Ausgabe). Aber ich will nicht klagen. Alles gut. In der kommenden Ausgabe gibt’s auch einen ausführlichen Bericht über das Traumland für Big Gamer: Kenia. Ich war im Februar ja dort und es war fantastisch. In K&K verspreche ich einen netten Filmclip über die Tour - die Leser meines Blogs sehen ihn jetzt schon… Viel Spaß!!

Wo sind die Mefos?

Gestern abend wollte ich mich noch von der anstrengenden Arbeit des Endspurtes zur Erstellung der KUTTER & KÜSTE 42 (erscheint am 9.5.) ein wenig erholen. Schnell an die Küste südlich von Kiel gefahren und ein paar Würfe auf Meerforelle machen (wie kann man sich besser erholen als am Meer!). Bedingungen: ober-top! Leichter auflandiger Wind, warm, Wasser 7 Grad - alles perfekt. Doch mein Freund Sebastian Rose dämpfte meine Vorfreude schnell. Er fischte nämlich bereits einige Stunden dort, hatte zwar zwei Dorsche im hellen Tageslicht (?) erbeutet, aber nicht einen Kontakt mit Forellen. Und so ging es weiter. Nicht mal einen Nachläufer. Wir trafen noch zwei Angler, die seit 6 Uhr morgens an verschiedenen Plätzen unterwegs gewesen waren - in der ganzen Zeit hatten sie nicht einen Biss. Auch die letzten Tage waren mau. Was ist bloß mit den Küstenforellen los? Tipps mit Plätzen mit Fanggarantie bitte an mich ;-) info@rainerkorn.de Danke!

Ostern 2012

Liebe MeeresanglerInnen,

ich wünsche allen Frohe Ostertage und eine spannende Norwegensaison 2012. Die Meerforellen an der Küste von S-H beißen leider sehr sporadisch und man muss Glück haben, den richtigen Tag zu erwischen. Ich hatte bisher dahingehend jedenfalls Pech und konnte erst eine kleine mit der Fliege erwischen. Allerdings war ich in DER Woche im März, als es plötzlich richtig warm wurde und viele Mefo bissen, in Südnorwegen. Danach wurde es dann wieder kalt. Da ich auch gerade an der Fertigstellung der neuen K&K arbeite, bleibt mir leider wenig Zeit, an die Küste zu fahren… In der K&K 42 haben wir auch wieder einige klasse Stories: So berichtet Enni Wyrwa, Top-Guide aus Hitra, von seinen Erfahrungen mit Seehechten. Ein Artikel, der jeden Angler wesentlich dichter an den trendigen Fisch mit den spitzen Zähnen bringt. Das Thema Duftstoffe für Meeresangler ist ebenfalls hochinteressant: Ich habe dafür einiges zusammen getragen und verrate mein Lieblings-Rezept für einen fängigen Lockstoff für Norwegenangler. Ihr dürft gespannt sein. Ende des Monats geht’s dann endlich wieder los auf meinen frühjährlichen Norwegen-Trip. Arnöy Brygge und “mein” Skjerstadfjord stehen auf dem Programm. Von den Reisezielen werde ich in meinem Blog dann wieder berichten.

Skottevig März 2012

Unser Light Tackle Seminar, das ich zusammen mit Marcus Nolden von Icon und dem BLINKER in Skottevig in Südnorwegen vergangene Woche abgehalten hatte, ist nun auch schon wieder (fast) zu Ende. Die 24 Teilnehmer fahren morgen mit der Superspeed-Fähre von ColorLine wieder zurück. Ich befinde mich bereits jetzt auf dem Schiff und werde heute abend in Hirtshals/Norddänemark ankommen. Das Seminar stand unter einem guten Wetterstern: die ganze Woche Sonne satt und mit jedem Tag stiegen auch die Temperaturen. Nur ein halber Ausfalltag wegen Wind ist nicht nur für eine Norwegen-Veranstaltung Mitte März ein gutes Ergebnis. Gefangen wurde reichlich, vor allem Dorsche zwischen 2 und 15 Pfund sowie Seelachse um 3 Pfund. Ein paar Schellfische, kleine Lengs und Wittlinge gingen ebenfalls an die Köder. Abends gab es Seminare von mir in dem urgemütlichen Bryggehus gleich unten am kleinen, feinen Naturhafen von Skottevig. Tagsüber nahm ich Teilnehmer mit auf Angeltrips, so dass jeder mindestens ein paar Stunden mit mir angeln konnte. Die Truppe war klasse, es hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn’s echt anstrengend war, da der Ablaufplan eng gesteckt war. Viele Teilnehmer bedankten sich für die aufschlussreiche und schöne Südnorwegenwoche. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für die freundliche Atmosphäre. Wer auch einmal Norwegenluft in Skottevig schnuppern möchte, kann bei Marcus Nolden ein Reiseangebot anfordern: www.angelreisen-norwegen.com

Am Wochenende folgen noch ein paar Bilder von unserem Seminar. Einen ausführlichen Bericht findet Ihr dann in KUTTER & KÜSTE Nr. 43, die im August erscheinen wird.

Im Land der Sails - 20. Februar 2012

Zwei Tage bin ich nun gerade zurück aus Afrika - genauer Kenia. Dieses Pionierland deutscher Big Gamer, die dort bereits in den 80ern zahlreich Marlin, Sail, Thun und anderen Arten nachstellten, wollte ich unbedingt selbst einmal besuchen, zumal ich von fantastischen Fängen gehört hatte. Also schnell und kurzfristig (Anfang Januar!) mit Andrees Angelreisen Kontakt aufgenommen und dann ging’s am 10.02. los. Mit Condor direkt von Frankfurt nach Mombasa, der quirligen Küstenstadt. Von da in zwei Stunden mit dem Kleinbus nach Malindi, unserem Ziel. Die nächsten fünf Tage war dann Fischen total auf drei unterschiedlichen Booten angesagt. Nur so viel sei verraten: Es war einfach gigantisch - wir fingen viele Fische, darunter zahlreiche Sails (Segelfische) bis über 60 Pfund; ein paar davon an 60er Stationärrollen und schweren Spinnruten. Es war traumhaftes Fischen. Die Crews super erfahren, sehr sympathisch und freundlich; dass alle perfekt Englisch sprechen (ehemalige britische Kolonie!), ist überaus hilfreich. Es gibt vor Ort hochwertige Angel-Camps und All-inclusive-Hotelanlagen mit höchstem Komfort (wenn z.B. die holde Braut mit möchte). Wer möchte, unternimmt eine geführte Wildlife-Safari, um mal einer wild lebenden Giraffe guten Tag zu sagen. Kenia ist in rund 8 Stunden Flug erreichbar, im Komplettpaket inklusive Big Game Ausfahrten noch gut bezahlbar und die Fänge sind einfach oberklasse. Es hat mir so gut gefallen, dass unser nächster Trip für Februar 2013 bereits in Planung ist. Ich werde evtl. noch eine Woche dranhängen - wer mich in dieser Woche begleiten möchte (max. 3 Personen), kann sich per Mail mal melden: info@rainerkorn.de. Die gesamte Tour kostet inkl. Flug, meiner Begleitung inkl. Foto- und Filmdokumentation ca. 3.500 Euro. Ich begleite das Team dann bis nach Frankfurt mit zurück… In der nächsten K&K (Nr. 42, erscheint am 9. Mai) bringe ich einen großen Bericht übers Angeln in Kenia. Dort kann alles nochmal genau gesehen und gelesen werden. Wen es noch in den Fingern juckt und wer einen Spontantrip nach Kenia machen möchte, einfach bei Andrees Angelreisen auf die Internetseite gehen. Hier ein Bild von einem 60-pfündigen Sailfish, den ich an Spinngerät (60er Rolle, 0,45er Mono, schwere Spinnrute) fangen konnte - was für ein Drill!

60 Pfund Sail an Light Tackle

Nautnes-Film - die Web-Fassung - 15.01.2012

So, nun ist sie auch auf YouTube (oder eben hier) zu sehen: die Web-Fassung des Nautnes-Films, den ich zusammen mit Matze Wendt erstellt hatte. Matze hat sich wie immer ordentlich ins Zeug gelegt und nicht einfach eine gekürzte Version des Films gemacht, der ja auch auf der Heft-DVD von KUTTER & KÜSTE Nr. 40 zu sehen war. Nein, die rund 10-minütige Web-Version hat ihren ganz eigenen Charakter. Also viel Spaß beim Schauen! Ich kann einen Besuch in Nautnes nur empfehlen. Vor allem Tiefseeangler werden in diesem Revier ihre helle Freude haben; aber auch Familien mit angelnden und nicht-angelnden Mitgliedern sind in der vorbildlichen Anlage bestens aufgehoben. Außerdem ist die sehenswerte Stadt Bergen nicht weit. Infos zu Nautnes Fiskevaer gibt’s HIER.

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